Entscheidunghilfe
Übersicht zur Weichheit der verschiedenen Naturhaare.
Alle von uns angebotenen Naturhaardecken - Wolldecken - sind wunderbar weich, es gibt aber bei diesem Naturprodukt zwischen „weich“ und „traumhaft weich“ verschiedene Abstufungen die wir hier zeigen. Am weichsten ist Kaschmir, das aber auch noch Unterschiede in der Feinheit zeigt, bedingt durch z. B. die Farbe des Haares.
Schurwolle
Schurwolle ist die vom lebenden Tier, meist von Schafen geschorene Wolle, sie wird also einfach abrasiert. Wolle kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins Faserinnere der Wolle, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen. Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
Ein guter Hersteller kann aus „normaler“ Schurwolle eine wunderschöne weiche Decke machen die ihre hervorragenden Eigenschaften wie „atmungsaktiv“ und „temperaturausgleichend“ voll zum Tragen bringt. In einer guten Schurwolldecke wird einem nie zu heiß oder zu kalt sein und man wird sich einfach nur wohlfühlen.
Merinowolle
Merinowolle ist die vom lebenden Merinoschaf geschorene Wolle, sie wird also einfach abrasiert. Merinoschafe sind eine spezielle, ursprünglich in Spanien gezüchtete Rasse, der eine besonders feine Wolle wächst.
Merinowolle ist die feinste und weichste Schafwolle die es gibt und zeichnet sich durch geringes Gewicht bei trotzdem hoher Wärmeleistung aus.
Heute leben die Schafe meist in Australien, Neuseeland und Südamerika.
Wolle kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins Faserinnere der Wolle, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen.Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
In einer guten Merinowolldecke wird einem nie zu heiß oder zu kalt sein und man wird sich einfach nur wohlfühlen.
Lammwolle
Lammwolle oder Lambswool ist die vom lebenden Tier, von jungen Schafen / Lämmern geschorene Wolle, sie wird also einfach abrasiert. Die Lämmer dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein und dürfen vorher noch nicht geschoren worden sein.
Lammwolle ist sehr weich und anschmiegsam und damit ein wunderbares Naturprodukt.
Lammwolle Wolle kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins Faserinnere der Wolle, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen.
Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
Ein guter Hersteller kann aus einer feinen Lammwollqualität eine wunderschöne weiche Decke machen die „atmungsaktiv“ und „temperaturausgleichend“ ist.
In einer guten Lammwolldecke wird einem nie zu heiß oder zu kalt sein, man fühlt sich einfach nur wohl.
Mohair
Mohair ist die vom lebenden Tier, den Mohairziegen geschorene Naturhaar das lange, weiße, seidig glänzende Locken hat. Mohairwolle ist langfaserig, hat eine sehr schöne Farbbrillanz und filzt nicht.
Mohairziegen leben in Südafrika und der Türkei.
Sehr gute Mohairdecken werden mit natürlichen Disteln ausgekämmt und nicht mit Metallkämmen, so erhalten die Decken einen wahnsinnig schönen Flausch und den charakteristischen Griff.
Durch das schonende Rauhen werden die Fasern nicht zerrissen, sondern gefestigt - und deshalb haaren unsere Mohairprodukte fast gar nicht.
Eine hochwertige Mohaidecke lässt sich als „perfekte Klimaanlage“ nutzen: Wärme wird in den vielen kleinen Luftkammern des Plaids ohne Hitzestau gespeichert, obwohl es federleicht und luftig ist - sozusagen eine Heizdecke, deren Wärme nicht aus der Steckdose kommt.
Baby Alpaka
Baby Alpaka ist die vom lebenden Tier, von jungen Alpakas geschorenes Naturhaar, es wird also einfach abrasiert. Die Tiere dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein und dürfen vorher noch nicht geschoren worden sein.
Baby Alpaka ist glatt, fein und weich und hat sehr gute klimatische Eigenschaften. Es hat eine etwas andere Struktur wie andere Edelhaare, es wirkt etwas „struppiger“ in der Oberfläche ist aber dennoch sehr weich.
Alpakas leben in den Südamerikanischen Anden in großer Höhe, in der Nacht bei eisiger Kälte und hohen Temperaturen am Tag, was dem Haar über die Jahrtausende sehr ausgleichende klimatische Eigenschaften verliehen hat. Dort bildet sich durch die Kälte auch ein sehr feines Unterhaar aus. Alpakas haben die meisten natürlichen Farbabstufungen (über 20 verschiedene Naturtöne) von allen Tieren von denen Edelhaar gewonnen wird.
Durch mikroskopisch kleine Lufteinschlüsse hält Baby Alpaka wärmer als fast jede andere tierische Faser. Alpaka ist eines der wenigen Haare das kein Lanolin (Wollfett) enthält in dem sich allergene Stoffe festsetzen können und ist daher für Wollallergiker gut geeignet.
In einer guten Baby Alpaka Wolldecke wird einem nie zu heiß oder zu kalt sein und man wird sich einfach nur wohlfühlen.
Baby Kamelhaar
Baby Kamelhaar ist die vom lebenden Tier, von jungen Kamelen geschorenes Naturhaar, es wird also einfach abrasiert. Die Tiere dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein und dürfen vorher noch nicht geschoren worden sein.
Baby-Kamelhaar ist ein etwas unterschäztes Naturhaar da es aus früheren Zeiten mit dem damals üblichen oft etwas kratzigem Kamelhaar verwechselt wird das von den erwachsenen Tieren geschoren wurde.
Baby Kamelhaar kommt der Feinheit, Weichheit und Leichtigkeit von Kaschmir sehr nahe.
Das Haar hat einen seidigen Glanz und ist sehr glatt und fein in der Struktur. Ausserdem ist es bekannt für einen hervorragenden Feuchtigkeitstransport und wirkt klimatisierend.
Wolle kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins Faserinnere der Wolle, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen. Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
In einer guten Baby Kamelhaar Wolldecke wird einem nie zu heiß oder zu kalt sein und man wird sich einfach nur wohlfühlen.
Yak
Yakhaar ist eines der feinsten und weichsten Naturhaare die es gibt. Es darf aber nur das feinste Unterhaar verwendet werden, dann kommt es Kaschmir sehr nahe.
Yaks sind Rinder die in Zentralasien in großen Höhen seit Jahrhunderten verbreitet sind. Den Yaks wird im Frühjahr das Haar geschoren oder Sie werfen es selbst ab und es wird gesammelt. Yak gibt es allerdings nur in einem dunklen Braun, der natürlichen Farbe des Tieres.
Yakwolle kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins Faserinnere der Wolle, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen. Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
Yak ist eine sehr gute und auch günstige Alternative zu Kaschmir, weswegen es auch sehr gerne zum „fälschen“ von Kaschmir genommen wird.
Kaschmir / Cashmere
Kaschmir ist eines der feinsten, seltensten und begehrtesten Naturhaare die es gibt. Kaschmirziegen sind eine Ziegenart, die in der Mongolei, China, dem Irak, Afghanistan und Indien leben. Es handelt sich nur um das feine Unterhaar (auch Duvet genannt), das den Ziegen aufgrund sehr kalter Temperaturen im Winter wächst. Dieses Unterhaar sieht aus wie Watte und es wird den Ziegen während des Fellwechsels im Frühling ausgekämmt.
Wir sagen immer gute Kaschmirdecken zu fertigen ist wie guten Wein zu machen, es hängt von vielen Faktoren ab, z. B. wie kalt war der Winter für die Ziegen und in welcher Höhe werden sie gehalten. Die Wolle des Unterhaares bildet sich um so feiner aus je kälter und länger die Winter sind.
Auch bei Kaschmir gibt es unterschiedliche Qualitäten. Wobei auch die Farbe eine Rolle spielt, je heller die Farbe desto teurer und feiner die Decke. Dies gilt allerdings nur für die natürlichen ungefärbten Farbtöne wie Wollweiß, Creme, Kamel etc.
Bei Kaschmir ist die Rohware aus China noch ein echtes Qualitätsmerkmal. „China white“ ist das edelste und feinste Naturhaar das es derzeit gibt. Unsere Kaschmirdecken werden in Deutschland oder Österreich verarbeitet und endgefertigt.
Damit Sie sicher sein können das es auch wirklich Kaschmir ist, wird die Rohfaser der Kaschmirdecken die wir anbieten, von den meisten Herstellern in einem Materialprüfungsamt geprüft.
Die Vorteile von Kaschmir sind die tollen Wärmeeigenschaften und die Weichheit der Wolle und das bei geringst möglichem Gewicht.
Kaschmir kann in der Faser bis zu 33% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dann immer noch nicht feucht an. Trotz der hohen Saugfähigkeit dringt Wasser von aussen in Tropfenform nur schwer ins faserinnere des Haars, es wird durch das natürliche Wollwachs regelrecht abgestossen. Nur Wasserdampf wird vom Haar aufgenommen. Das heisst also, Schweiß wird aufgenommen und Regen und Schmutz wird abgestossen.
Verschiedenes zu Naturhaaren
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Allgemeines zu Naturhaardecken
Decken aus Naturhaar sind nicht nur schön und kuschelig warm, sie überzeugen auch durch besondere Eigenschaften: Sie sind atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und wirken harmonisierend auf den Stoffwechsel - für entspannende Ruhephasen und einen gesunden Schlaf.
Wir bieten ausschliesslich Decken an die in schonendsten Prozessen gefertigt werden und möglichst in Deutschland oder dem angerenzenden Ausland hergestellt werden, um die kleinen, oft Jahrhunderte alten Firmen und deren Arbeitsplätze zu unterstützen.
Schafwolle und Naturhaare werden entweder von den lebenden Tieren geschoren oder ausgekämmt was den Tieren nicht schadet. Decken die nicht gefärbt wurden, also Wollweiß, Creme, Kamel, etc. durchlaufen in der Produktion keine chemischen Verfahren, sind also pure Natur. Die Tiere werden im Freiland in Herden gehalten und haben noch relativ natürliche Lebensbedingungen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaften zur Erhaltung der Artenvielfalt auf der Erde, dadurch dass sie z. B. Heidelandschaften freihalten von hohem Bewuchs.
Mit dem Kauf einer Naturhaardecke machen Sie sich und der Umwelt eine Freude. Und nach jahrelangem Einsatz können Sie das gute Stück einfach im Garten kompostieren. Eigentlich ein ideales Produkt mit Qualitäten die immer noch nicht künstlich erzeugt werden können.
gewalkte Wolle (im Schongang waschbar)
Walken hat eine jahrhunderte alte Tradition in den Alpen und ist eine Technik zur Verarbeitung von Wolle die diese sehr widerstandsfähig und wärmend macht.
Aus einer gewobenen Wollstruktur von z. B. 300 cm Breite wird durch mechanische Bewegung und unter Zugabe von Wasser nach einem sehr langwierigen Bearbeitungsprozess ein Wollstoff von z. B. 150 cm. Diese Stoffe haben danach eine sehr hohe wasserabweisende Wirkung, sind sehr formstabil und dennoch weich und sehr wärmend.
Einer der führenden Hersteller von gewalkten Wollstoffen ist die Firma Steiner 1888 aus Österreich. Die Produkte sind gewalkt und können in der Waschmaschine im Schonwaschgang bei 30 Grad gewaschen werden. Beim Prozess des Walkens wird die sogenannte Verfilzung der Wolle „vorweggenommen“, so sind die Decken unempfindlicher gegen mechanische Prozesse bei der Pflege. Es darf aber auch hier nicht geschleudert werden und auf gar keinen Fall den Trockner verwenden.
Aber auch bei diesen Produkten gilt, möglichst wenig waschen. Wenn Sie das schützende Wollfett auswaschen werden die Decken um so schneller wieder schmutzig.
Nur in feuchter Luft lüften das reinigt die Wolle am besten, z. B. über Nacht bei Nebel an einen geschützten Platz im Freien aufhängen oder in der Duschkabine feuchten Dampf erzeugen und da einige Stunden reinhängen.
Maschinenwaschbare Wolldecken
In der Waschmaschine waschbare Wolldecken, wie sie oft angeboten werden, bieten wir nicht gerne an, da die chemischen Prozesse die dazu nötig sind die Wolle vor dem sogenannten „verfilzen“ zu schützen oft im Widerspruch zu diesem wunderbaren Naturprodukt stehen.
Eine Ausnahme bilden z. B. die Decken und Wollartikel der Firma Steiner. Diese sind gewalkt und können in der Waschmaschine im Schonwaschgang bei 30 Grad gewaschen werden. Beim Prozess des Walkens wird die sogenannte Verfilzung der Wolle „vorweggenommen“, so sind die Decken unempfindlicher gegen mechanische Prozesse bei der Pflege. Es darf aber auch hier nicht geschleudert werden und auf gar keinen Fall den Trockner verwenden.
Aber auch bei diesen Produkten gilt. Möglichst wenig waschen. Wenn Sie das schützende Wollfett auswaschen werden die Decken um so schneller wieder schmutzig.
Nur in feuchter Luft lüften das reinigt die Wolle am besten, z. B. über Nacht bei Nebel an einen geschützten Platz im Freien aufhängen oder in der Duschkabine feuchten Dampf erzeugen und da einige Stunden reinhängen.
Unterschied Wollplaid zu Wolldecke
Als Wollplaid bezeichnet man die leichteren, eher dekorativen Decken mit einem Gewicht bis max. 900 g. Meist haben diese Decken Fransen an den kurzem Seiten oder aber Sie sind umkettelt. Wollplaids sind normalerweise max. 130 - 140 cm breit und ca 180 - 190 cm lang.
Die klassischen größeren und schwereren Wolldecken sind meist 150 x 200 cm groß und haben ein Gewicht von 1000 g - ca. 1800 g.
Diese Decken sind klassisch mit einem Samtband eingefasst oder auch umkettelt und meist nur in den Naturtönen der ungefärbten Wolle erhältlich, während Wollplaids oft gefärbt oder gemustert sind.




